Ich glaube, dass uns Menschen viel mehr verbindet, als uns trennt. Wir alle wünschen uns, glücklich zu sein. Wir alle erleben schwierige Zeiten. Und wir alle tragen eine Geschichte in uns. Deshalb begegne ich Menschen mit Offenheit, Respekt und echtem Interesse. Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch wachsen kann – wenn er verstanden wird, seine eigenen Stärken entdeckt und den Mut findet, seinen eignen Weg zu gehen.
Mein Weg
Verstehen. Eigentlich zieht sich eine Frage durch meinen gesamten beruflichen Weg: Was hilft Menschen wirklich? Deshalb habe ich Evangelische Theologie studiert. Nicht, weil mich fertige Antworten interessieren, sondern weil ich verstehen wollte, was Menschen Halt gibt, wie sie Krisen bewältigen und warum manche Begegnungen das Leben verändern können.
Begegnen. Schon während des Studiums war mir die praktische Arbeit genauso wichtig wie die Theorie. Deshalb engagierte ich mich in der Klinikseelsorge, der Kinder- und Jugendarbeit sowie in der Erwachsenenbildung. Dort habe ich gelernt, wie unterschiedlich Menschen denken, fühlen und mit den Herausforderungen ihres Lebens umgehen – und wie wichtig es ist, ihnen aufmerksam, offen und ohne vorschnelle Urteile zu begegnen.
Entwickeln. Rückblickend erkenne ich, dass sich mein beruflicher Weg nie nach einem festen Plan entwickelt hat. Vieles ist Schritt für Schritt entstanden – aus Begegnungen, Erfahrungen und der Frage, wie ich Menschen wirklich unterstützen kann. Seit vielen Jahren schon arbeite ich selbstständig mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Ausgangspunkt war das Lerncoaching. Mit der Zeit kamen die Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie und die Gestaltung persönlicher Zeremonien hinzu.
Verbinden. Ein weiteres Thema hat mich über all die Jahre begleitet: Rituale und bedeutsame Lebensübergänge. Ob eine Trauerfeier, eine Hochzeit oder ein anderer besonderer Moment – Zeremonien geben dem Leben einen würdigen Rahmen und machen sichtbar, was Menschen verbindet. Heute fließen all diese Erfahrungen zusammen. Auf den ersten Blick wirken Lerncoaching, Psychotherapie und Zeremonien wie unterschiedliche Tätigkeiten. Für mich gehören sie selbstverständlich zusammen. Im Mittelpunkt steht immer derselbe Mensch – mit seiner Geschichte, seinen Fragen und dem Wunsch, den eigenen Weg mit mehr Klarheit und Vertrauen weiterzugehen.
Vertrauen. Mein eigener Weg verlief selten nach Plan. Wie viele andere Menschen habe ich erlebt, wie sich Ziele ändern, Sicherheiten wegbrechen und neue Fragen entstehen. Heute sehe ich darin keinen Makel mehr, sondern einen Teil des Lebens.
Vielleicht macht gerade das möglich, anderen mit Offenheit zu begegnen. Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder Mensch wachsen kann – nicht trotz seiner Geschichte, sondern gemeinsam mit ihr.
2004–2012
Studium der Evangelischen Theologie in Regensburg, München und Berlin mit Schwerpunkten Praktische Theologie, Seelsorge, Ethik, Religionspädagogik, Kommunikation und Interreligiöser Dialog.
2007–2008
Ausbildung in der Klinikseelsorge
am LMU Klinikum (Campus Großhadern) sowie an der München Klinik Schwabing.
2010-2012
Leitung der evangelischen Jugendgemeinde Berlin-Lichtenberg mit Verantwortung für Gemeindearbeit, Gruppenleitung, Freizeiten und pädagogische Begleitung.
Seit 2012
Selbstständiger Lerncoach. Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Familien bei Lernstrategien, Motivation, Struktur, Konzentration und Prüfungsangst.
Seit 2013
Selbstständiger freier Redner in München. Entwicklung und Gestaltung individueller Zeremonien, die Menschen und ihre Lebensgeschichte authentisch widerspiegeln.
2019–2022
Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie an der Deutschen Heilpraktikerschule. Schwerpunkte: Gesprächstherapie und Krisenintervention.
2021-2023
Ehrenamtliche Lehrkraft an der SchlaU-Schule München.
Referent an der Lernpaten-Akademie
der Landeshauptstadt München.
Seit 2022
Eigener therapeutischen Ansatz mit den Schwerpunkten Achtsamkeit, buddhistische Psychologie und Persönlichkeitsentwicklung.
Seit 2026
Referent für die Handwerkskammer München und Oberbayern. Konzeption und Durchführung von Workshops zu Rhetorik und authentischem Auftreten.
2026-2027
Qualifizierung zur Betreuungskraft nach § 53b SGB XI mit Schwerpunkt Begleitung älterer Menschen und Patienten mit Demenz.
Ab 2027
Ehrenamtlicher Trauerbegleiter bei Lacrima. Begleitung trauernder Kinder, Jugendlicher und ihrer Familien in einer Zeit tiefgreifender Veränderung und Verlust.